Weltpremiere McLaren MP4-12C

McLaren feiert Weltpremiere in Düsseldorf mit der Moll Gruppe

 Der vor 12 Jahren in streng limitierter Stückzahl von 75 Exemplaren entstandene Supersportwagen McLaren F1 wies den Weg zu dem neuen McLaren Sportwagenprojekt, dem MP4-12C, welchen Antony Sheriff, McLaren Automotive Geschäftsführer und Timm Moll, Inhaber der Moll Gruppe, am 17. und 18. Juni 2010 erstmals der Weltöffentlichkeit in Düsseldorf im Alten Kesselhaus präsentierten.

Antony Sheriff, Chris Marti und Timm Moll am MP4-12C

Leistungsstark, sparsam, leicht, sicher, außen kompakt und innen geräumig, komfortabel und im Handling allen Konkurrenten überlegen sowie zuverlässig und uneingeschränkt alltagstauglich... kurzum, Perfektion in Reinkultur. Hiervon konnten sich Sportwagen-affine Interessenten an diesen Tagen  in einem Close-Look und während einer Cocktailparty am Abend überzeugen. Dabei konnten sie den MP4-12C nicht nur live erleben, sondern sie konnten auch probesitzen und mittels Konfiguratoren ihr eigenes Traumauto zusammenstellen.

Cocktailparty Düsseldorf Moll Gruppe anlässlich Weltpremiere MP4-12C

Der 12C bringt überzeugende Argumente in das umkämpfte Feld der Sportwagen ein: Die Moll Gruppe konnte die ersten 20 Bestellungen entgegen nehmen. Doch obschon die Kunden jetzt schon bestellten, müssen Sie sich noch etwas gedulden: Die ersten Auslieferungen des neuen McLaren sind geplant für das zweite Quartal 2011. 

Hier einige herausstechende technische Details des neuen Supersportwagens: 

  • Einteilige „Carbon MonoCell" Chassis-Struktur (leichter und bis zu fünf Mal steifer als eine Fahrgastzelle aus Aluminium).
  • Ein ausfahrbarer Heckspoiler, welcher auch als Luftbremse dient (die Luftbremse stellt sich innerhalb von 300 bis 500 Millisekunden in den Fahrtwind und sorgt damit für hervorragenden Grip an der Hinterachse, einen Ausgleich des üblichen Bremsnickmoments und perfekte Verzögerungswerte).
  • Die Fahrleistungen liegen absolut auf Augenhöhe mit Konkurrenzprodukten. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert wenig mehr als 3 Sekunden. Die 200 km/h Marke ist unter 10 Sekunden erreicht. Der 12C bremst von 100 auf 0 km/h innerhalb von 30m ab. Dies sind absolute Benchmark Werte.
  • Mit seinem 600 PS starken 3,8-Liter-Twin-Turbo-V8-Mittelmotor mit 600 Newtonmetern Drehmoment schafft der MP4-12C über 300 km/h.
  • Den Kontakt zum Asphalt stellen Schmiederäder in 19 Zoll vorne und 20 Zoll hinten her.
  • Sieben-Gang Doppelkupplungsgetriebe (Seamless Shift Gearbox - SSG) mit „Pre-Cog" (durch nur leichten Druck auf die Schaltwippe wählt das Getriebe den nächsten richtigen Gang vor, sobald der Druck verstärkt wird, findet ein sofortiger Gangwechsel statt).
  • „Proactive Chassis Control „(PCC); dieses bietet dem Fahrer die Vorteile von Stabilisatoren, ohne dass dieser die üblichen Abstriche hinnehmen muss.
  • System IRIS: dieses bietet unter anderem einen vollständig integrierten PC und einen Touch-Screen mit jeder Menge nützlicher Funktionen.
McLaren MC4-12C in Düsseldorf

Stellt sich abschließend die Frage, wie es zu der Typenbezeichnung MP4-12C kam: Mit "MP4" bezeichnet man bei McLaren seit 1981 die Formel 1-Fahrzeuge, "MP4" steht dabei für "McLaren Project", „Project4" bezeichnet das Renn-Team von Ron Dennis, welches er gründete, bevor er die Geschäftsführung von McLaren übernahm. Die „12" gibt einen McLaren-internen Leistungsindex an, in den die Motorleistung, die Emissionen, das Gewicht und die aerodynamische Effizienz aufgenommen werden. Das abschließende "C" steht für die Carbon-Bauweise des neuen Supersportlers.

Antony Sheriff im Rolling Chassis

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